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Review Antihelden „Kein Happy End“

AntiheldenSeit Ende Juni gibt es das erste gemeinsame Album von Abroo und Dra-Q, welches auf den vielsagenden Titel „Kein Happy End“ hört. Beide Rapper, die schon seit vielen Jahren – wenn auch eher unbeachtet – im Rap-Zirkus unterwegs sind, haben es sich auf die Fahne geschrieben mit dem Album politische und somit auch gesellschaftskritische Themen anzugehen, um sich somit aus dem Einheitsbrei von Straßen- und Gangsterrap hervorzuheben.

Review Fler „Flersguterjunge“

FlersguterjungePatrick Losensky alias Fler bringt mit „Flersguterjunge“ sein mittlerweile fünftes Soloalbum heraus, dieses Mal – anstatt über Aggro Berlin – über Bushidos Label ersguterjunge. Wem die subtilen Ähnlichkeiten zwischen Label- und Albumname aufgefallen sind dem sei gesagt: Fler hat mit Aggro abgeschlossen, daher der Name. So oder so ähnlich zumindest die Aussage Flers. Alles andere wäre pure Spekulation.

Review MAdoppelT „Hybrid“

MAdoppelT HybridIn der Natur ist ein Hybrid ein Bastard der sich in den meisten Fällen nicht fortpflanzen kann, so zum Beispiel das Maultier. Bereits bei den ersten Tönen von „Hybrid“, dem mittlerweile dritten Album von MAdoppelT – dem Wiener Rapper mit der eingängigen Stimme – hofft man das es doch noch mehr davon geben wird, irgendwann, irgendwo.

Review Jimmy Spliff „Urban Poetry“

Urban PoetryBereits im Februar 2010 veröffentlichte der Halb-Brite mit Wahlheimat Osnabrück sein mittlerweile zweites Album „Urban Poetry“. Genau wie bei dem Vorgängeralbum „Guter Kurs“, dass nun auch schon vier Jahre auf dem Buckel hat und den zahlreichen Mixtapes und EPs, geht es in „Urban Poetry“ tatsächlich um Poesie. Im Spliff-eigenen Stil berichtet Jimmy auf „Urban Poetry“ von der Achterbahnfahrt des Lebens, äußert Sozialkritik und moniert das Musik-Business an sich.

Review Kool Savas „John Bello Story 3“

John Bello Story 3Es gibt wohl kaum eine fikitve Figur in der deutschen Hip-Hop Szene, die bekannter sein dürfte als der gute, alte John Bello. Kool Savas hat mit der „John Bello Story 3“ den finalen Teil der Saga abgeliefert und setzt damit die Erfolgsgeschichte fort, welche 2005 mit dem ersten Teil eingeleitet worden ist. Dabei sorgen Güteklasse-A Features und Produzenten einmal mehr dafür, dass Savas‘ neustes Meisterwerk den Vorgängern um keinen Deut nachsteht.

Review Therapiezustand „Gruppensitzung“

Gruppensitzung CoverMit „Gruppensitzung“ hat das Leipziger Trio Therapiezustand, bestehend aus King Viagra, Doktor Suizid und Shiwa ihr Albumdebüt abgeliefert. Auf insgesamt zwölf Anspielstationen plus vier Bonustracks möchten die drei Jungs den Rap aus dem Osten Deutschlands nach vorne bringen. Ob ihnen das gelingt offenbart sich, wenn man sich „Gruppensitzung“ zu Gemüte führt.

Review "La Connexion"

La Connexion CoverMit „La Connexion – Entre Rap Francais Et Deutschrap“ hat Bodensee-Records eine deutsch-französische Mammut-Kollaboration aus dem Boden gestampft, die es in dieser Art bisher weder in Deutschland noch in Frankreich gegeben hat. Auf zwei CDs und einer DVD kann man in den Flow deutsch-französischen Raps eintauchen.

Review Vega „Lieber bleib ich broke“

Lieber bleib ich broke CoverSeit seinen ersten Schritten bei Seperate und Buckwheat hat sich einiges getan und doch ist es nicht nur die musikalische Entwicklung, die man bei Vegas Album „Lieber bleib ich broke“ hören kann. Vega ist auch persönlich gereift, passt besser in die Rolle die er einnimmt wenn er deepe Texte droppt und hat mit dem 18 Track starken Album ein gute Momentaufnahme seines Könnens abgeliefert.

Review T.I. „Live From Forest City Correctional Facility“

Live From Forest - CoverSeit einer Woche ist T.I. wieder ein halbwegs freier Mann, er wurde in den offenen Vollzug entlassen, doch auch seine Zeit hinter Gittern hat der selbsternannten „King of South“ genutzt und ein Mixtape mit dem Titel „Live From Forest City Correctional Facility“ raus gehauen, welches 19 unveröffentlichte Tracks enthält.

Review B.E. „Sein oder Nichtsein“

Mohamed El-Chartouni, der Siegener Rapper mit libanesichen Wurzeln hat bereits im November diesen Jahres sein Debütalbum „Sein oder Nichtsein“ auf den Markt gebracht. Labeltechnisch ist der „Micathlet“ bei Rubin-Music unter Dach und Fach, während das Album mit Hilfe von Rough Trade vertrieben wird.

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