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„Für alle Zeit“ von FaZ
Bei FaZ handelt es sich nicht etwa um die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ – die rein zufällig, wenn auch schon etwas länger – die identische Abkürzung benutzt, sondern um einen Rapper aus dem Osten des Landes. Um genauer zu sein Torgau, auch wenn es FaZ später nach Wittenberg zieht. Hinter dem Jungen steckt aber einiges an echtem Hip-Hop – so zum Beispiel seinen Namen der aus Graffiti Zeiten stammt – und zeigt das man auch abseits der deutschen Metropolen (un)geschliffene Diamanten finden kann.
Review Antihelden „Kein Happy End“
Seit Ende Juni gibt es das erste gemeinsame Album von Abroo und Dra-Q, welches auf den vielsagenden Titel „Kein Happy End“ hört. Beide Rapper, die schon seit vielen Jahren – wenn auch eher unbeachtet – im Rap-Zirkus unterwegs sind, haben es sich auf die Fahne geschrieben mit dem Album politische und somit auch gesellschaftskritische Themen anzugehen, um sich somit aus dem Einheitsbrei von Straßen- und Gangsterrap hervorzuheben.
Mazzeca Interview
Bei einer Tasse Kaffee und dem Trubel der Frankfurter Innenstadt haben wir uns mit Mazzeca getroffen, um in aller Ruhe über seine Musik zu reden. Thema außerdem: der Gewinn des Azzis mit Herz Projekts, seine musikalischen Ambitionen und Pläne für die Zukunft.
Schildere uns doch mal Deinen musikalischen Werdegang bis heute.
Charnell Interview
Im Frankfurter Urban Kitchen Club haben wir uns mit dem Berliner Rapper Charnell getroffen und uns über seine Karriere, die Musik und seine Auszeit unterhalten. Außerdem erfahren wir etwas über alte Diss-Geschichten und warum eine Entschuldigung an Samy Deluxe fällig war.
Du warst einige Zeit von der Bildfläche verschwunden. Was hast Du währenddessen getrieben?
Aus Jonesmann wird Samson Jones
Schon des längeren war Jonesmann so gut wie ausschließlich in Sachen Hooks und R’n’B unterwegs. Jetzt macht das Frankfurter Ausnahmetalent, der Ohrwürmer wie „Warum bin ich hier“ zu verantworten hatte kurzen Prozess mit seinem alter Ego Jonesmann. In Zukunft wird es ausschließlich R’n’B geben und um dies entsprechend zu begehen, tritt Jonesmann nur noch unter seinem Geburtsnamen Samson Jones in das Licht der Öffentlichkeit.
In einer kürzlich erschienene Pressemittelung äußert sich Samson Jones zu diesem Schritt wie folgt:
Review Fler „Flersguterjunge“
Patrick Losensky alias Fler bringt mit „Flersguterjunge“ sein mittlerweile fünftes Soloalbum heraus, dieses Mal – anstatt über Aggro Berlin – über Bushidos Label ersguterjunge. Wem die subtilen Ähnlichkeiten zwischen Label- und Albumname aufgefallen sind dem sei gesagt: Fler hat mit Aggro abgeschlossen, daher der Name. So oder so ähnlich zumindest die Aussage Flers. Alles andere wäre pure Spekulation.
Review MAdoppelT „Hybrid“
In der Natur ist ein Hybrid ein Bastard der sich in den meisten Fällen nicht fortpflanzen kann, so zum Beispiel das Maultier. Bereits bei den ersten Tönen von „Hybrid“, dem mittlerweile dritten Album von MAdoppelT – dem Wiener Rapper mit der eingängigen Stimme – hofft man das es doch noch mehr davon geben wird, irgendwann, irgendwo.
Franky Kubrick Interview
Während des Tourstopps in der Neu-Isenburger Hugenottenhalle in der Nähe von Frankfurt, haben wir die Gelegenheit genutzt und uns mit Franky Kubrick unterhalten, der unter anderem die Tour Edition seines neuen Albums „Guten Morgen Deutschland“ mit im Gepäck hat und uns an den Momenten des legendären Armdrück-Contests teil haben lässt.
Ihr seid fast durch mit der John Bello 3 Tour, wie war es bisher?
Splash! Festival: Culture Arena 2010
Ohne große Mühen zu scheuen stellt das splash! dieses Jahr ein Programm auf die Beine, das neben einem runden Line-up mit Superstars der Szene, wie Missy Elliott, NAS & Damion Marley und Gentleman, auch den Rahmenveranstaltungen eine angemessene Beachtung schenkt. Graffiti, Breakdance, Skateboarden und Freestylerap, also jegliche Formen des Ausdrucks in Sachen Hip Hop, finden an allen drei Festivaltagen in der Culture Arena statt. Subkulturen zum Anfassen könnte man es auch nennen, denn in der Arena werden die Profis nicht nur ihr Können unter Beweis stellen, sondern es auch an die Besucher weitergeben, wenn diese denn wollen.
DaDon nicht mehr bei M-Power Records
In Frankfurt dreht sich das muntere Label-Karussell. Nachdem vor einigen Tagen Criz seinen Weggang von Echte Musik bekannt gegeben hat, gibt es nun ähnliche Neuigkeiten bei dem Frankfurter Label M-Power Records. DaDon, der unter anderem durch seine Kollaboration mit Stilla in Erscheinung getreten ist, hat seine Trennung verlauten lassen.
„Jeder hatte andere Vorstellungen wie es weiter gehen sollte“, sagt DaDon zu seinem Weggang von M-Power Records. „Man hat dann schnell gemerkt, dass es das Beste ist sich in Frieden und ohne Streit zu trennen und dem jeweils anderen alles Gute zu wünschen.“
